Wähle einen ruhigen Moment, wenn dein Baby wach, aber nicht hungrig, übermüdet, oder gerade erst gefüttert ist, denn ein quengeliges oder überreiztes Baby wird die Massage nicht genießen oder davon profitieren. Wärme eine kleine Menge einfaches, babysicheres Öl in deinen Händen an, bevor du dein Baby berührst, denn kalte Hände oder Öl können es erschrecken und statt sich zu entspannen anspannen lassen. Beginne mit sanften Streichungen an einer weniger empfindlichen Stelle, etwa Beine oder Füße, bevor du zu Armen, Brust, und Rücken übergehst, denn ein vertrauter Anfangspunkt hilft deinem Baby, sich an die Empfindung zu gewöhnen. Verwende leichten, langsamen, und gleichmäßigen Druck statt tiefer oder fester Streichungen, denn die Haut und Muskeln eines Babys sind weit zarter als die eines Erwachsenen. Beobachte durchgehend das Gesicht und die Körpersprache deines Babys, denn Zeichen wie Wegdrehen, Weinen, oder Anspannen bedeuten, dass du aufhören oder nachlassen solltest, während entspannte Gliedmaßen und Augenkontakt bedeuten, dass es ihm gefällt. Halte die Sitzungen kurz, etwa zehn bis fünfzehn Minuten, besonders am Anfang, denn Babys haben eine begrenzte Aufmerksamkeitsspanne, und kürzere Sitzungen helfen euch beiden, euch mit der Routine wohlzufühlen, bevor ihr sie verlängert.