Wähle Materialien mit unterschiedlichen Texturen, etwa weichen Stoff, raschelndes Papier, glattes Holz, oder holpriges Silikon, denn Babys unterschiedlichen taktilen Empfindungen auszusetzen hilft, frühe neuronale Verbindungen im Zusammenhang mit Berührung aufzubauen. Beaufsichtige immer genau, besonders bei kleinen Gegenständen oder losen Materialien, denn Babys erforschen alles, indem sie es in den Mund nehmen, und Ersticken ist ein ernsthaftes Risiko bei allem, was kleiner als eine Toilettenpapierrolle ist. Biete ein oder zwei sensorische Materialien gleichzeitig an, statt dein Baby mit zu vielen Optionen auf einmal zu überfordern, denn ein einfacherer Aufbau hilft ihm, sich zu konzentrieren und jede Textur oder Empfindung vollständig zu erforschen. Lass dein Baby die Erkundung anführen, statt genau vorzugeben, wie es mit dem Material interagieren soll, denn Babys lernen am besten durch ihre eigene, unstrukturierte, neugiergetriebene Untersuchung. Beziehe wenn möglich andere Sinne über den Tastsinn hinaus mit ein, etwa sanfte Geräusche, sichere Düfte, oder kontrastreiche Farben, denn das Kombinieren sensorischer Reize hilft, die allgemeine sensorische Entwicklung zu stärken, statt sich nur auf einen Kanal zu konzentrieren. Halte die Sitzungen kurz und höre auf, bevor dein Baby überreizt oder müde wird, denn Zeichen wie Wegdrehen, Quengeligkeit, oder Augenreiben bedeuten, dass es Zeit ist aufzuhören statt weiterzumachen.