Überprüfe den Gezeitenplan und geh in den zwei Stunden um die Ebbe herum, denn dann ist ein viel größerer Küstenstreifen freigelegt als zu jeder anderen Zeit, was Dinge zeigt, die den Rest des Tages unter Wasser bleiben. Geh entlang der Hochwasserlinie, dem Band aus Seetang, Muscheln und Treibgut, das auf dem Sand zurückgeblieben ist, denn diese natürliche Linie markiert, wo die stärksten Wellen Material an Land geschoben haben, und konzentriert die interessantesten Funde. Trage geschlossene Schuhe statt Sandalen, denn zerbrochene Muscheln, scharfe Steine und verstecktes Glas sind im nassen Sand häufig und lassen sich leicht unbemerkt betreten. Lass lebende Tiere wie Krabben, Seesterne und Muscheln dort, wo du sie findest, denn das Entfernen lebender Kreaturen von der Küste stört das Ökosystem, und viele Küstengebiete haben spezielle Regeln dagegen. Schau unter und um größere Felsen und in Gezeitentümpel, statt nur den offenen Sand abzusuchen, denn interessante Muscheln und Seeglas sammeln sich oft an diesen geschützten Stellen statt am offenen Strand. Spüle und trockne deine Funde, bevor du sie aufbewahrst, denn Sand- und Salzrückstände auf Muscheln und Glas können mit der Zeit Insekten anziehen oder einen muffigen Geruch verursachen.