Stelle dein Zelt auf einem flachen, trockenen Rasenfleck auf, fernab von Senken, in denen sich bei nächtlichem Regen Wasser sammeln könnte, denn ein schlecht gewählter Platz kann dich feucht und unbequem zurücklassen. Bring die gleiche Schlafausrüstung mit, die du bei einem echten Campingausflug nutzen würdest, etwa Schlafsäcke, Kissen, und eine Isomatte, denn Gartenrasen ist im Vergleich zu einem Bett drinnen immer noch hart und kalt. Richte eine kleine Feuerstelle ein oder nutze eine tragbare Feuerschale, falls du kochen oder geröstete Marshmallow-Leckereien machen möchtest, und halte dabei sicheren Abstand zum Zelt und zu Gebäuden, denn Feuer im Garten birgt weiterhin echtes Brandrisiko. Bring Taschenlampen oder Laternen mit, statt dich auf dein Handy zu verlassen, denn Handyakkus entladen sich schnell bei durchgehender Nutzung über Nacht, und du brauchst eine verlässliche Lichtquelle. Plane ein paar einfache Aktivitäten für den Abend, etwa Sternebeobachten, Geschichtenerzählen, oder einfache Gartenspiele, denn Gartencamping bietet oft weniger eingebaute Unterhaltung als ein voller Wildnisausflug. Behalte die Möglichkeit im Hinterkopf, drinnen Zuflucht zu suchen, besonders bei kleinen Kindern, denn schlechtes Wetter oder ein Meinungswechsel mitten in der Nacht kommen häufig vor, und ein einfacher Ausweichplan hält die Erfahrung positiv.